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Bei einer Direktanlieferung erfolgt die Belieferung des Kunden mit Waren ohne Zwischenlagerung direkt vom Lieferanten aus [1]. Voraussetzung ist ein hohes Liefervolumen bei möglichst konstanter Anlieferfrequenz, da in diesem Fall die Transporte stets hoch ausgelastet werden können und gut planbar sind. Direktanlieferungen stellen dann aufgrund degressiver Frachttarife die kostengünstigste Transportalternative dar. Zusätzlich können bei Direktanlieferungen die versorgungslogistischen Prozesse vereinfacht werden, da i.d.R. interne Abwicklungsprozesse wie Wareneingang, Einlagerung und Auslagerung entfallen (bei vertrauenswürdigen Lieferanten). Durch Direktanlieferungen können außerdem Bestände und Flächenbedarfe in der Logistikkette reduziert werden. Direktanlieferungen werden vor allem bei lagerlosen Anlieferkonzepten wie Just-in-Time (zeitgenaue Anlieferung, bedarfsgesteuert), Just-in-Sequence (zeit- und sequenzgenaue Anlieferung, bedarfsgesteuert) und verbrauchsgesteuerter Direktanlieferung (zeitgenaue Anlieferung, verbrauchsgesteuert) eingesetzt.


Abb. 1: Direktanlieferung



Quelle

[1] Klaus, P.; Krieger, W.; Krupp, M. (Hrsg.): Gabler Lexikon Logistik: Management logistischer Netzwerke und Flüsse, 5. Auflage, Gabler Verlag Wiesbaden 2012, S. 124.

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