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Inverse Kommissionierung, engl.: inverse picking


Bei der inversen Kommissionierung - nicht zu verwechseln mit der Negativkommissionierung - sind die Rollen von Bereitstelleinheit und Auftragsablage vertauscht. Im Gegensatz zur klassischen Kommissionierung nach dem Prinzip Person-zur-Ware (PzW) sind nicht die Bereitstelleinheiten, sondern die Auftragsablagen statisch beispielsweise in einem Regal aufgestellt. Die Bereitstelleinheit erhält der Kommissionierer aus einem vorgelagerten Kommissionier- oder Lagerbereich. Häufig wird diese über eine Fördertechnik an einem definierten Punkt übergeben. Der Kommissionierer nimmt die Bereitstelleinheit auf und bewegt sich entlang der Auftragsablagen, in denen er die geforderten Entnahmeeinheiten ablegt. Im Anschluss gibt der Kommissionierer die Bereitstelleinheit an einem definierten Punkt wieder an die Fördertechnik oder den vorgelagerten Bereich ab. Besonders geeignet ist dieses Verfahren bei Aufträgen mit wenigen Positionen, die möglichst gleiche Artikel betreffen und große Mengen anfordern, sowie bei einem relativ breiten Sortiment mit ausgeprägter ABC-Verteilung [1].


Abb. 1: Prinzipdarstellung Inverse Kommissionierung



Quelle

[1] Gudehus, T.: Logistik 2, Berlin: Springer Verlag 2000.

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