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Kommissionierung, engl.: order picking


Unter Kommissionieren wird das Zusammenstellen von Teilmengen auf Grund von Anforderungen (Auftrag) aus einer Gesamtmenge (Sortiment) verstanden. Die Kommissionierung findet an verschiedensten Stellen in der Logistikkette statt. So erfolgt beispielsweise innerbetrieblich eine Kommissionierung zwischen einem Lagerbereich und der Produktion, um eine optimale Bereitstellung in der Fertigung und Montage zu gewährleisten. Ein weiteres Beispiel ist das Zusammenstellen der Waren entsprechend den Aufträgen von externen Kunden in der Distribution (siehe Abb. 1). Jeder Verbraucher ist im Alltag Kommissionierer, wenn er im Supermarkt die Waren entsprechend seiner Einkaufsliste (Auftrag) aus den Regalen holt.



Abb. 1: Kommissionierung im innerbetrieblichen Materialfluss



Bedeutung

Die Kommissionierung ist eine der bedeutendsten und schwierigsten Teilgebiete der Intralogistik sowie der Distributionslogistik. Wegen dem selbst in Deutschland hohen Anteil an manuellen Tätigkeiten in der Kommissionierung ist sie eine der arbeits-, personal- und kostenintensivsten Bereiche im Lager und verursacht bis zu 50% der Lagerkosten. Darüber hinaus hat die Kommissionierung eine direkte Auswirkung auf den Servicegrad und stellt somit ein entscheidenden Maßstab für Qualität und Leistung einer Lieferung dar.



Quelle

[1] VDI : VDI Richtlinie 3590 3. Ausgabe, 2005.

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