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Ist eine globale deterministische Methode zur Auftragsplanung. Hierbei wird angenommen, dass der Produktionsprozess zum Großteil vorhersehbar ist. Von MRP gibt es zwei Varianten: MRP I und MRP II. Bei beiden Methoden wird die Produktion und der Materialfluss nach dem Push-Prinzip gesteuert.

MRP I = Material Requirement Planning, MRP II = Manufacturing Resource Planning.


Abb. 1: MRP



MRP I - Material Requirement Planning

Die früher übliche verbrauchgesteuerte Materialdisposition wird bei MRP I durch eine deterministische Materialbedarfsermittlung ersetzt. Beim MRP I liegt der große Nachteil im Auftragsfreigabeverfahren. Aufträge werden ohne Kenntnis über die aktuelle Kapazitätssituation nur über die Materialverfügbarkeit freigegeben.


MRP II - Manufacturing Resource Planning

Das MRP II ist eine Weiterentwicklung des MRP I. Beim Manufacturing Resource Planning werden im Vergleich zum MRP I neben dem Materialbedarf noch der Finanz-, Maschinen-, Werkzeug- und Personalbedarf ermittelt. Beim MRP II werden somit alle wichtigen Ressourcen des Unternehmens mitberücksichtigt. Damit das MRP II angewandt werden kann ist es wichtig, dass sowohl die Planung sehr aktuell ist, als auch dass die verschiedenen Informationssysteme gut im Unternehmen integriert sind. MRP II berücksichtigt strategische und wirtschaftliche Aspekte der Produktionsplanung und bildet nicht zuletzt dadurch die Grundlage vieler PPS-Systeme.

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