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Im Rahmen der Logistik versteht man unter einem Original Equipment Manufacturer (OEM) ein Unternehmen, welches drastische Anteile seines Produktions- und Wertschöpfungsanteils an Subunternehmer vergibt und somit bis auf wenige Kernkompetenzen neben der Namensprägung lediglich die Endmontage, den Vertrieb sowie den Service des Endproduktes auf sich vereinigt. Insbesondere in der Automobilindustrie werden First Tier-Lieferanten, welche ihre Module direkt an den OEM liefern, von Unterlieferanten (Second Tier-Lieferanten) mit entsprechenden Komponenten beliefert. Diese beziehen wiederum bestimmte Baugruppen von Third Tier-Lieferanten. Es entsteht so eine Art Zulieferpyramide. Im Zuge stetig steigender Produktkomplexität und Variantenvielfalt sowie kürzer werdenden Innovationszyklen gilt das OEM-Prinzip heute als probates Mittel, die time-to-market auf ein Minimum zu reduzieren und somit den Unternehmenserfolg nachhaltig zu manifestieren. Die Strategie setzt jedoch voraus, dass der OEM oder ein Logistikkoordinator die Fähigkeit besitzt, alle Lieferantenpartner nahtlos in seine Prozesse einzubinden. Nur dann werden echte Wettbewerbsvorteile generiert.


Abb. 1: Einfaches Beispiel für eine mögliche Struktur des Zusammenspiels von Zulieferern und Original Equipment Manufacturer (OEM)

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