Page tree
Skip to end of metadata
Go to start of metadata

Synchrongerade, engl.: synchronous straight


Sind beide Antriebe eines Regalbediengerätes eingeschaltet, erfolgt sowohl eine Bewegung in x- wie auch in y-Richtung. Die Überlagerung der beiden Bewegungen erzeugt bei einer Vernachlässigung der Beschleunigung eine lineare Bewegungsbahn des Lastaufnahmemittels, die als Synchrongerade bezeichnet wird.



Abb. 1: Synchrongerade


Die Steigung der Synchrongerade beeinflusst in einem hohen Maße die Fahrzeiten. Beschrieben wird dies in der Regel durch den dimensionslosen Regalwandparameter w, der das Verhältnis von Geschwindigkeiten und den Regalwanddimensionen ausdrückt.

Des Weiteren teilt die Synchronengerade die Regalwand in zwei logische Bereiche. Alle Fahrziele oberhalb der Gerade sind hubkritisch, weil die Spielzeit durch die Hubzeit bestimmt wird. Bei den Zielen unterhalb wird die Spielzeit durch die Fahrzeit bestimmt, dieser Bereich ist fahrkritisch. Die Fahrzeiten zu allen hubkritischen Positionen auf einer Linie sind identisch (y=const; siehe Isochrone). Der Schnittpunkt dieser Linie mit der Synchrongerade bezeichnet den Punkt, bei dem Hub- und Fahrzeit identisch sind. Alle fahrzeitkritischen Positionen senkrecht unterhalb dieses Punktes sind gekennzeichnet durch die gleiche Fahrzeit (x = const).



Abb. 2: Hubzeit- und Fahrzeitkritische Fächer

  • No labels
Write a comment…