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Lokale Methoden zur Schadenserkennung beschränken sich auf eine relativ kleine Umgebung auf/im Bauteil. Es werden Verfahren angewendet, die auch aus der ZfP schon bekannt sind, z.B. Wirbelstrom, Ausbreitung von Ultraschallwellen oder Magnetfelder. Die Anwendung von Ultraschallwellen wird sehr oft im Kontext mit „guided waves“ zusammengebracht, die mit Hilfe von Sensoren/Aktuatoren in die Struktur eingeleitet werden. Bei dieser Anwendung im Nahfeld des plazierten Sensors erschweren Reflektionen der Wellen an Bauteilgrenzen oder anderen Diskontinuitäten (Dickenänderung, Löcher, ...) die Schadensidentifikation. Lokale Methoden sind sehr sensitiv und ermöglichen es auch kleine Fehler zu identifizieren. Schädigungen im Material können z.B. die lokale Steifigkeit reduzieren, die damit das globale Verhalten der Struktur in Zeit und Raum verändern. Diesen Effekt nutzen globale Verfahren ebenfalls, sind aber nicht so sensitiv wie lokale Verfahren. Sie basieren auf niederfrequenten Schwingungen, mit denen das gesamte System überwacht werden kann. Dabei wird beispielsweise auf Änderungen in den Resonanzfrequenzen, der Dämpfung oder den Schwingungsmoden geschaut, die dann als Merkmal (möglichst schadenssensitiv!) extrahiert werden. Damit soll zwischen geschädigtem und ungeschädigtem Zustand unterschieden werden. Zur vollständigen Sytemüberwachung kommen oft Kombinationen aus lokalen und globalen Methoden zum Einsatz. [1]

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  • System/Struktur
  • Sensor und Sensorsysteme (Wired und Wireless Systeme [2])
  • Systeme für die Data Acqusition
  • Speicherung und Transfer von Messdaten
  • Management der Messdaten
  • Interpretation und Diagnose der Messdaten

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