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1 Einführung

Dieses Dokument soll Ihnen eine erste Orientierung für die Bearbeitung einer Abschluss- oder Studienarbeit geben.


2 Projektplan

Vor jeder Arbeit am LDV steht zunächst ein Projektplan und ein Projektgespräch. Dabei dient der Projektplan zum einen als Vorbereitung auf das Projektgespräch und zum anderen als Methode, um sich strukturiert mit der Aufgabenstellung zu befassen. Oftmals ist die Themenstellung durch den Betreuer sehr knapp oder man hat noch keine Vorkenntnisse in dem Gebiet, das bearbeitet werden soll. Die Erstellung eines Projektplans hilft hier, eine erste Kurzrecherche anzustellen und zu entscheiden, ob das Thema zu einem persönlich passt. Ein guter Projektplan enthält unter anderem die Elemente:

  • Motivation: Wieso ist das Projekt interessant? Was soll getan werden? Wo liegen in diesem Projekt die Probleme, die es zu beseitigen gilt?
  • Systementwurf / Methodik: In diesem Abschnitt sollten Sie Ihr allgemeines Vorgehen strukturiert vorplanen und eventuelle Lösungen zum Problem aufzeigen. Wichtig ist dabei, dass es sich hier keinesfalls schon um eine komplette Problemlösung handelt. Im späteren Verlauf Ihrer Arbeit wird sich sicherlich herausstellen, dass einzelne Elemente verändert oder ausgetauscht werden müssen.
  • Zeitplan: Planen Sie die einzelnen Arbeitspakete und geben Sie sich genug Puffer im Falle eines Verzugs. Denken Sie auch daran, dass Sie immer eine schriftliche Ausarbeitung verfassen müssen.
  • Risikoanalyse: Was kann alles schief gehen bei der Arbeit? Wie gedenken Sie in einem solchen Fall vorzugehen?

2.1 Projektgespräch und Anmeldemodalitäten

Im Projektgespräch wird dann zusammen mit Prof. Diepold die Themenstellung noch einmal genauer erläutert, sowie eventuelle Unklarheiten von beiden Seiten ausgeräumt. Hier findet auch die eigentliche Anmeldung der Bachelorarbeit statt. Daher ist es wichtig, dass Sie das entsprechende Anmeldeformular bereits im Vorfeld vom Studiensekretariat besorgen, falls es Ihnen noch nicht automatisch zugeschickt worden ist. Das Projektgespräch ist auch der Zeitpunkt zu dem sie direkt Fragen an den Prüfer stellen können. Machen Sie sich also vorher Gedanken was sie für Ihre Arbeit noch wissen müssen oder wozu sie gerne einen Rat hätten bevor sie zu schreiben beginnen.

Über Fristen und Formalitäten sollten Sie sich immer individuell informieren und diese auch selbständig einhalten. Halten Sie im Zweifel rechtzeitig mit dem jeweiligen Betreuer Rücksprache und informieren ihn über nahende Fristen!


3 Zeitplanung und Rücksprachen mit dem Betreuer

Nach dem Projektgespräch und der offiziellen Anmeldung der Abschlussarbeit beginnt die eigentliche Arbeitsphase. Während dieser Phase ist weitgehend selbstständiges Arbeiten gefragt. Bei einer Bachelor- oder Masterarbeit, sowie der Forschungspraxis ist eine Anwesenheit nicht zwingend erforderlich (anders bei einer Ingenieurpraxis). Falls Sie sich entscheiden, die Arbeit an der Universität anzufertigen, können Sie dies gerne in unserem Diplomandenraum tun. Die nicht vorhandene Anwesenheitspflicht befreit Sie allerdings nicht von einem regelmäßigen Kontakt zu Ihrem Betreuer. Ein regelmäßiges Feedback an den Betreuer ist daher in jedem Fall zu leisten. Dies geschieht am besten im Wiki, wo Sie auf Ihrer persönlichen Seite den aktuellen Status Ihrer Arbeit festhalten, Fragen und offene Punkte formulieren die Sie gerne mit Ihrem Betreuer klären möchten. Für ein Treffen liegt es in Ihrer Verantwortung einen entsprechenden Termin auszumachen, wobei die Gesprächsinhalte des Treffens im Vorfeld im Ihnen im Wiki vorbereitet werden sollen.

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Denken Sie immer daran: Der persönliche Kontakt zu Ihrem Betreuer ist eine wichtige Komponente Ihrer Arbeit.


4 Schriftliche Ausarbeitung

Eine Abschlussarbeit am Lehrstuhl für Datenverarbeitung ist in gebundener Form rechtzeitig vor dem offiziellen Termin beim Betreuer abzugeben. Es wird empfohlen, die Ausarbeitung mit Textsatzsystem LaTeX zu erstellen. Eine entsprechende Klasse mit den am LDV üblichen Formatierungen ist auf der Homepage des Lehrstuhls zu finden. Das Deckblatt sollte entsprechend der LDV-Vorlage gestaltet sein. Überschriften mit mehr als drei Zeilen sind dabei nicht zulässig (ggf. mit dem Betreuer eine Alternative suchen). Der Druck und die Klebebindung kann bei der Fachschaft Elektrotechnik [1] erfolgen. Die gedruckte Version der Arbeit muss zum Vortragstermin in 3-facher Ausfertigung vorliegen. Eine digitale Version (als PDF) ist dem Betreuer vor dem eigentlichen Vortragstermin vorzulegen auch wenn es sich noch um eine Vorversion handelt. Bilder, Tabellen und Diagramme müssen entsprechend nummeriert werden und mit Bildunter- bzw. Tabellenüberschriften versehen werden. Ein Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen ist nur in Ausnahmefällen notwendig. Ein Abkürzungs- bzw. Variablenverzeichnis kann in vielen Fällen hilfreich sein.

Auch hier gilt: Bevor sie mit dem schreiben beginnen, besprechen Sie mit Ihrem Betreuer eine Gliederung und die wesentlichen Inhalte die sie verschriftlichen wollen. Als Faustregel für das auswählen von Kapiteln und Inhalten gilt stets: Ist die Information relevant für die Arbeit?

4.1 Schreibstil und Grammatik

Eine Abschlussarbeit am Lehrstuhl für Datenverarbeitung kann wahlweise in Englisch oder Deutsch verfasst werden. In beiden Fällen ist auf eine korrekte und gute sprachliche Ausdrucksweise zu achten. Umgangssprache und schlechter Stil sind zu vermeiden. Vor der Abgabe der schriftlichen Ausarbeitung an den Betreuer des Lehrstuhls muss die Arbeit von zwei weiteren Personen Korrektur gelesen worden sein. Dabei kann es hilfreich sein, einen fachfremden und einen fachlichen “Korrekturleser” zu bemühen. Die Ausarbeitung ist im Berichtsstil (Gegenwart) zu verfassen. Auf nicht notwendige Füllwörter wie “schon”, “wie erwartet”, usw. ist zu verzichten. Klare, sachliche Sätze mit einer angenehmen Länge erleichtern das spätere Lesen. Zu lange und geschachtelte Sätze sollten vereinfacht werden.

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4.2 Gliederung der Arbeit

Die Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit erfolgt entsprechend den allgemein gültigen Richtlinien für derartige Arbeiten. Für eine ausführliche Beschreibung zum Vorgehen der Erstellung einer Gliederung für eine wissenschaftliche Ausarbeitung sei auf entsprechende Literatur verwiesen. Im Folgenden soll daher nur kurz auf ein paar wesentliche Bestandteile und deren Besonderheiten eingegangen werden; es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit.

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CC-BY

Namensnennung

CC-BY-SA

Namensnennung und Weitergabe unter gleichen Bedingungen

CC-BY-ND

Namensnennung und keine Bearbeitung

CC-BY-NC

Namensnennung und nicht-kommerzielle Nutzung

CC-BY-NC-SA

Namensnennung, nicht-kommerzielle Nutzung und Weitergabe unter gleichen Bedingungen

CC-BY-NC-ND

Namensnennung, nicht-kommerzielle Nutzung und keine Bearbeitung



Zusammenfassung (engl. Abstract)

Die Zusammenfassung steht zu Beginn jeder Arbeit und dient den Lesern als erste Information, ob die vorliegende Arbeit die thematischen Erwartungen erfüllt. In der Zusammenfassung muss daher eine kurze und prägnante Darstellung der Problemstellung, der Methode(n) und der Ergebnisse erfolgen. In den meisten Fällen darf die Zusammenfassung nicht mehr als eine halbe Seite umfassen. Häufig ist es ebenso sinnvoll, eine englische Übersetzung (im Falle einer deutschen Arbeit) der Zusammenfassung anzufertigen. Das englische Abstract kann so einem englischen Leser bei der Entscheidung helfen, ob es sich lohnt, die restliche Arbeit zu übersetzen. Eine vollständige Zusammenfassung fasst jedes Kapitel der Arbeit in einem oder zwei Sätzen zusammen. Sie enthält somit auch die Ergebnisse in kompakter Form.

Einleitung (engl. Introduction)

Die Einleitung kann in unterschiedliche Bestandteile aufgeteilt werden. Grundsätzlich dient sie dem Leser als:

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Auf einer bis zwei Seiten sollte anschließend dargestellt werden, was die Problemstellungen der Arbeit sind. Es bietet sich hier an, nicht nur konkret auf die Aufgabenstellung der Betreuer einzugehen, sondern darüber hinaus - mit Hinweis auf die recherchierte Literatur - grundliegende Probleme und Fragestellungen, die eventuell teilweise in der Arbeit behandelt werden sollen, anzusprechen. Dabei dient dieser Abschnitt als eine einfache Motivation, “warum” die Arbeit wissenschaftlich relevant sein könnte. Wichtig ist eine Abgrenzung davon, was bereits in der Literatur oder Implementierung besteht und was die eigenen Beiträge sind. Nicht nur aus Gründen des sauberen wissenschaftlichen Arbeitens und Zitierens, sondern auch zur klaren Darstellung gegenüber dem bewertenden Professor.

Theoretischer Hintergrund / Methodik

Umsetzung (Software / Hardware)

Ergebnisteil (engl. Results)

Im Ergebnisteil werden unter Verwendung von Abbildungen, Diagrammen und Tabellen die Ergebnisse der Arbeit präzise dargestellt. Die Darstellung der Ergebnisse muss in geeigneter Weise erfolgen (Fragen Sie im Zweifel Ihren Betreuer). Eine umfassende Interpretation und Bewertung der Ergebnisse ist in diesem Kapitel noch nicht gefragt und sollte erst im folgenden Kapitel erfolgen. Umfangreiche Darstellungen von Daten und Messwerten sollten so gut wie möglich grafisch aufbereitet werden. Zusätzliche, nicht zwingende Ergebnisse sollten in den Anhang der Arbeit verschoben und entsprechend referenziert werden. Alle Ergebnisse sollten hinsichtlich Ihrer Genauigkeit, Signifikanz und Rauscheigenschaften untersucht werden.

Evaluationskriterien / Messmetrik


Schlussfolgerung und künftige Arbeiten

Im vorletzten Kapitel der Arbeit werden die Ergebnisse unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten (methodische Suche nach neuen Erkenntnissen) interpretiert. Ziehen Sie Schlussfolgerungen aus Ihren Ergebnissen und erklären Sie mögliche Zusammenhänge. Bewerten Sie Ihr Ergebnis anhand von Vergleichswerten und anderen objektiven Kriterien. Erläutern Sie den durch Ihr Ergebnis erreichten Beitrag zum aktuellen Themenfeld.

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Dieses Kapitel schreiben sie nur, wenn sie wirklich ein konkretes Konzept für eine weitere Arbeit haben, oder beiseite gelegte Ansätze weiterverfolgen wollen. In der Regel stoßen Sie während der Arbeit auf viele Abzweigungsmöglichkeiten und alternative Ansätze. Seien Sie sich jedoch bewusst, dass sie sich für eine Auswahl entscheiden müssen und warum manche Ansätze nicht favorisiert wurden.

Literaturverzeichnis

Im Literaturverzeichnis werden alle im Text verwendeten Quellen angegeben. Grundsätzlich wird eine Quelle im Fließtext der Arbeit mit einer Zahl in eckigen Klammern zitiert. Dabei erfolgt die Nummerierung entsprechend der ersten Verwendung im Text. Die Formatierung der Quelle im Literaturverzeichnis erfolgt dabei nach den Richtlinien des IEEE. (IEEE Citation Reference und IEEE Citation Style @google oder beim Lehrstuhl nachfragen). Bei der Formatierung von Namen, Titeln, Konferenztiteln und Adressen sind sowohl Reihenfolge, korrekte Schreibweise sowie Vollständigkeit zu prüfen. Bei Verwendung von Programmen zur Literaturverwaltung besteht keine Garantie, dass die dort exportierten Zitate den Richtlinien entsprechen. Überprüfen Sie daher jede Quelle manuell. Ein korrekter Eintrag besteht in seiner Basis aus:

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  • Die Angabe von ISBN Nummern bei Büchern ist nicht notwendig.
  • Eine konsistente Schreibweise hinsichtlich Groß-/Kleinschreibung und der Verwendung von Abkürzungen ist zu kontrollieren.
  • Jeder Eintrag des Literaturverzeichnisses endet mit einem Punkt.
  • Geistiges Allgemeingut wie Formelsammlungen, Logarithmentafeln, u.ä. müssen nicht unbedingt zitiert werden. Es sollte ein Kompromiss zwischen sorgfältiger Angabe von Quellen und dem Gebot der Übersichtlichkeit gefunden werden.
  • Wenn möglich, sollte immer die Primärquelle zitiert werden. Eine Überprüfung der originalen Publikation bei Entnahme der Quelle aus einer sekundären Literatur ist immer empfehlenswert.
  • Fremdsprachige Titel werden im Allgemeinen nicht übersetzt. Im Falle von asiatischer oder kyrillischer Schrift kann der übersetzte Titel in eckigen Klammern angegeben werden.


Umfang der Arbeit

Den Umfang einer Ausarbeitung in Seitenzahlen anzugeben, ist im Hinblick auf die Qualität der Arbeit

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Quellcode wird nicht in gedruckter Form im Anhang benötigt. -> Gitlab!


5 Vorlagen und Datenaustausch

Grundsätzlich wird empfohlen, für alle Dokumente sowie den Vortrag die Vorlagen von der Lehrstuhlhomepage[3] zu verwenden. Offensichtlich schränkt dies gleichzeitig die Auswahl an verwendbarer Textsatzsoftware ein. Sollten Sie eine andere Software verwenden wollen, so müssen sich die endgültig gelayouteten Dokumente an den offiziellen Vorlagen orientieren. Meist entsteht im Rahmen einer Abschlussarbeit eine Menge an Quellcode und digitalen Notizen in Form von Textdateien. Auch Zwischenstände von Latex-Quellcode der Ausarbeitung wollen verwaltet werden. Hierzu bieten wir am Lehrstuhl die Möglichkeit, ein sogenanntes Vesionsverwaltungssystem zu verwenden.

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_ Vorlagen: Prasentation


6 Hinweise zu Tabellen, Formeln, Abbildungen und Grafiken

Alle Elemente außerhalb des Fließtextes sind mit einer eindeutigen Nummerierung zu versehen. Um dieser Nummerierung auch einen Sinn zu verleihen, ist es notwendig, diese im Text zu verwenden. Daher ist darauf zu achten, dass alle Elemente wie Grafiken, Tabellen und Abbildungen im Text umfangreich beschrieben werden und unter Verwendung der Nummerierung referenziert werden. Mathematische Formeln bilden hierbei eine kleine Ausnahme. Diese sollten zwar auch nummeriert werden, allerdings sollten sie als Element innerhalb des Textes behandelt werden. Zum einen bietet es sich an, kurze Variablendefinitionen wie z.B. α = 0.1 ohne Verwendung der „equation“ Umgebung direkt in den Text einzubinden, zum anderen sollten lange und kompliziert zu lesende Formeln abgesetzt vom Text präsentiert werden. Wie gesagt, handelt es sich dabei um ein Element des Textes und der umgebende Fließtext sollte dementsprechend gestaltet sein, dass die Formel einfach „mitgelesen" werden kann. Man kann es sich so vorstellen, dass mathematische Formeln Text in einer Fremdsprache mit sehr spezieller Notation sind. Dementsprechend müssen die Satzzeichen auch am Ende einer mathematischen Formel in der gleichen Linie stehen, sollte dies nötig sein.


7 Quellcode und Kommentare (Deprecated) → muss überarbeitet werden

  • Der Quellcode muss vollständig kommentiert werden.
  • In der Ausarbeitung befindet sich ein Diagramm des Programmablaufs.
  • In vielen Fällen bietet es sich an, nicht nur den Programmablauf, sondern auch die einzelnen Komponenten, Schnittstellen und die Verknüpfung selbiger als Diagramm darzustellen.
  • Einzelne Algorithmen sollen ebenfalls als Ablaufdiagramme dargestellt werden und ggf. mit konkreten Funktions- sowie Variablennamen beschriften werden.
  • Im Anhang der Arbeit befindet sich eine Tabelle, die Aufschluss darüber gibt, welche Dateien auf der beigelegten CD/DVD enthalten sind und jede Datei ist mit einer kurzen Beschreibung versehen.

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Beispiel: Plot_figure_2_1.py ist ein Python Skript, welches die Grafik mit der Nummer 2.1 erstellt. Das Skript muss ohne weiteres bzw. mit entsprechender Dokumentation zum angegebenen Plot führen.


8 Abschlussvortrag

In den folgenden Absätzen wird auf die wichtigsten Fragen bezüglich Ihres Abschlussvortrages eingegangen. Generell muss bei einer Bachelorarbeit ein Vortrag mit einer Dauer von 15 Minuten gehalten werden. Bei Masterarbeiten werden die Ergebnisse in einem 20-minütigen Vortrag dargestellt. Eine Ingenieurpraxis wird mit einem Kurzvortrag (maximal 5 Minuten) abgeschlossen. Das generelle Format des Vortrags ist eine Präsentation mit Projektor und anschließender moderierter Frage- und Diskussionsrunde.


Termin des Abschlussseminars

Es liegt im eigenen Verantwortungsbereich, sich rechtzeitig mit dem Betreuer auf einen Vortragstermin zu einigen. Häufig haben Sie als Studierender eine Deadline, welche Sie im Rahmen Ihres Studienfortschritts einhalten müssen (z.B. Anmeldung für den Master). Diese Termine kann Ihr Betreuer nur schlecht überblicken und ist daher auf Ihre Mithilfe bei der Planung Ihres Vortrags angewiesen. Da für den Vortrag die Anwesenheit von Prof. Diepold erforderlich ist, muss mit der Terminplanung rechtzeitig begonnen werden. Melden Sie sich daher mindestens vier Wochen vor Ihrer geplanten Abgabe oder einer möglichen Deadline bei Ihrem Betreuer und planen den Termin für den Abschlussvortrag.


Anforderungen an einen guten Vortrag

Ein guter Vortrag enthält einige Elemente, auf die im Folgenden eingegangen werden soll.

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Sie müssen keine Handouts für Ihren Vortrag vorbereiten. Folien sind zwei bis drei Tage vorher beim Betreuer abzugeben und es ist ein Probevortrag zu halten. Probieren Sie am Präsentationstag eine halbe Stunde vor Beginn nochmals den Projektor und Ihren Laptop im entsprechenden Seminarraum aus. Wenn Sie keinen eigenen Präsentationslaptop besitzen, sprechen Sie dies rechtzeitig mit dem Seminarleiter oder Ihrem Betreuer ab, damit ein Ersatz bereitgestellt werden kann. Gleiches gilt, falls Sie im Rahmen einer Multimediapräsentation Lautsprecher oder ähnliches benötigen.


Abschließende Tipps rund um den Vortrag:

  • Nervosität zu Beginn des Vortrags ist jedem bekannt und nur schwer in den Griff zu bekommen. Daher empfiehlt es sich, den Text der ersten beiden Folien auszuformulieren und auswendig zu lernen. Damit sichern Sie sich einen flüssigen Start (Der erste Eindruck zählt bekanntlich am meisten!).
  • Ein Vortrag ist schlecht, wenn nur abgelesen wird, was auf den Folien steht.
  • Verwenden Sie beide Hände, um den Laserpointer oder Zeigestock ruhig zu führen.
  • Beim Üben des Vortrags ist es wichtig, dass Sie diesen laut und deutlich sprechen. Das „leise vor sich hin Murmeln“ des Vortrags vor dem Laptop zuhause ist keine adäquate Vorbereitung Ihres Abschlussvortrags. Nur beim lauten Üben kann eine realistische Vortragszeit ermittelt werden. Es gilt: Denken braucht weniger Zeit als Reden.


9 Literatur

Vom Abfassen einer Abschlussarbeit über Zeitplanung, bis hin zum richtigen Formulieren gibt es ausreichend Fachliteratur. Genauso für Produktivitätstools und Softwarepakete. Nutzen Sie die zahlreichen Möglichkeiten, die Ihnen die Universitätsbibliothek bietet.

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