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Von der logistischen Funktion her ist die Distribution prinzipiell die Umkehrung der Beschaffungslogistik. Ihre Aufgabe besteht in der Versorgung des Marktes mit den Produkten des Unternehmens. Die Auslieferung der Güter kann über verschiedene Stufen von Lagern (siehe Abbildung 1) erfolgen, die abhängig von der Größe des Liefergebietes und dem geforderten Lieferservice sind. Aus Kostengründen ist es meist sinnvoll die Anzahl der Lager möglichst gering zu halten. Für einen hohen Lieferservice wäre dagegen eine größere Anzahl von regionalen Lagern ideal. Da für die meisten Unternehmen die Auslieferung der Waren und die damit verbundene Lagerhaltung keine Kernkompetenz darstellen, ist in den letzten Jahren auch im Bereich der Distribution ein starker Trend zum Outsourcing an Dienstleistungsunternehmen festzustellen. Diese Logistikdienstleister bieten ein breites Spektrum vom Transport der Waren über die Lagerhaltung bis hin zur Rechnungsabwicklung. [1] Diese Entwicklung wird durch neue Verkaufsfelder wie e-Commerce zusätzlich gefördert, da für den Sektor des e-Business hohe Anforderungen an die Logistik im Hintergrund gestellt werden, um die online bestellte Ware rasch und sicher liefern zu können. Als Gradmesser einer guten Distributionslogistik kann der Servicegrad der Lieferung verwendet werden.


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Abb. 1: Auslieferstrategie über verschiedene Verteilstufen (Grafik: Lehrstuhl fml)

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Prozesse der Distributionslogistik:

  • Absatzplanung, Disposition und Bedarfsmeldung
  • Auftragsabwicklung
  • Lagerhaltung
  • Kommissionierung und Verpackung
  • Transport und Versand



Quellen

[1] Ihde, G.: Transport, Logistik, Verkehr, München: Vahlen Verlag 2001.