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Mehrkörpersysteme bestehen aus einer endlichen Anzahl von Körpern (starr oder elastisch), die durch masselose Koppelelemente wie Federn, Dämpfer oder Stellmotoren und/oder Bindungselemente wie Lager, Gelenke oder Führungen untereinander oder mit der Umgebung verbunden werden. Mehrkörpersysteme lassen sich in

  • Starre Mehrkörpersysteme (SMKS),
  • Elastische Mehrkörpersysteme (EMKS),
  • Hybride Mehrkörpersysteme (HMKS) und
  • Diskrete Mehrkörpersysteme (DMKS)

einteilen. Setzt sich das Modell ausschließlich aus starren Körpern zusammen, spricht man von einem Starren Mehrkörpersystem. Die wesentliche Eigenschaft eines starren Körpers besteht dabei in der Tatsache, dass der Abstand zweier Punkte im Inneren eines Starrkörpers zeitlich konstant bleibt. Werden die Einzelkörper des Modells als elastische Körper abgebildet, spricht man von einem Elastischen Mehrkörpersystem. Elastische Körper sind Kontinua, die sich verformen können, d. h. der Abstand zweier Punkte auf einem elastischen Körper kann sich mit dem Fortlauf der Zeit ändern. Schwingungen solcher Körper werden durch ihre Massen- und Steifigkeitsverteilung bestimmt, ähnlich wie im starren Fall durch Massen und Federn.


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Abb. 1: Unterscheidung von Mehrkörpersystemen

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