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Fördermittel, engl.: conveying means

Der Ausdruck Fördermittel ist ein Oberbegriff für die Gesamtheit von mechanischen Hilfen im innerbetrieblichen Transport zur Realisierung der innerbetrieblichen Funktionen Transportieren, Stapeln, Umschlagen, Lagern, Puffern und Kommissionieren von Fördereinheiten. Eine gebräuchliche Unterteilung der Fördermittel in Hebezeuge, Stetigförderer und Flurfördermittel zeigt Abb. 1. Des Weiteren können Fördermittel in Abhängigkeit des Förderprinzips in Stetigförderer und Unstetigförderer oder in Abhängigkeit ihres Einsatzortes in Flurfördermittel und flurfreie Fördermittel gegliedert werden.


Abb. 1: Übersicht über die verschiedenen Arten von Fördermitteln [1]


Auswahlkriterien für Fördermittel

Im Rahmen der Planung von Transportsystemen gilt es, für eine konkrete Förderaufgabe anforderungsgerechte Fördermittel auszuwählen und diese möglichst optimal zu einem Fördersystem zusammenzufügen (siehe Abb. 2). Dabei sind Kenndaten des Fördervorganges (Menge, die benötigte Flexibilität, Automatisierungsgrad etc.) zu berücksichtigen. Das Fördergut und seine Eigenschaften (Zusammensetzung, Art und Beschaffenheit, Gewicht etc.) spielen eine weitere wichtige Rolle. Außerdem sind die Umgebungsbedingungen zu beachten. Dies sind zum einen mögliche bestehende Strukturen (Integration, zur Verfügung stehender Platz, Energieversorgung etc.) und zum anderen Umwelteinflüsse (Freiluftanwendung, Emissionen, Lärmschutz etc.). Dazu sind gesetzlich Verordnungen und Regelungen zu beachten, so sind z.B. im Lebensmittelbereich die Anforderungen an die Hygiene sehr hoch oder in einem Gefahrgutlager spezielle Brandschutzbestimmungen zu beachten.




Abb. 2: Auswahlkriterien für Fördermittel




Quelle

[1] Günthner, W.: Vorlesungsskript Materialflusstechnik, Lehrstuhl fml.

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