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Kleinladungsträger, engl.: small load container


Ein Kleinladungsträger (auch KLT-Behälter) gehört den Ladehilfsmitteln und ist ein Ladungsträger von kleinerer Bauform. Ein einzelner KLT ist immer Bestandteil eines KLT-Systems, welches die Grundlage für einen reibungslosen Tauschkreislauf der Ladehilfsmittel bildet. 


Inhaltsverzeichnis

  • 1 Erläuterungen
    • 1.1 Vorteile
    • 1.2 Nachteile
  • 2 Quelle


Erläuterungen

Insbesondere für den Materialfluss werden Kleinladungsträger für Schüttgüter (z.B. Schrauben) oder andere Kleinteile zwischen Automobilhersteller und Automobilzulieferer eingesetzt. Der vom Verband der Automobilindustrie (VDA) genormte Behälter nach der Richtlinie 4500, der VDA-KLT, findet die größte Verbreitung. Festgelegt sind Eigenschaften wie Abmessungen, Gewicht oder Werkstoff.


Abb. 1: Kleinladungsträger auf Palette

In der abgestimmten Abmessung der Kleinladungsträger liegt deren Besonderheit. Die wichtigste Abmessung liegt bei 600 x 400 mm. So können diese modular auf eine Palettengrundflächen von 800 x 1200 mm (Europalette) und 1000 x 1200 mm (Palette nach DIN 15146) aufgesetzt werden (Packschema siehe Ladehilfsmittel). Je nach Vereinbarung liegt der Eigentum der Behälter beim Unternehmen, beim Lieferanten, einem Lademittelverwalter oder beim Kunden.



Vorteile

  • genormt
  • umschließendes Ladehilfsmittel
  • leichte Reinigung
  • stapelfähig (auch versetzt stapelbar)
  • integrierte Tragegriffe für Mensch und Roboter
  • recyclebar



Nachteile

  • keine Sondergrößen
  • Platzverschwendung durch Wandstärke
  • Leerguttransporte erfordern viel Laderaum
  • nur deutschlandweit genormt (VDA)



Quelle

[1] : 4500 - Kleinladungsträger (KLT)-System, Frankfurt: VDA 2006.

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