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Trogkettenförderer, engl.: en masse conveyor

Trogkettenförderer sind Stetigförderer für Schüttgut, bei denen das Fördergut durch eine mit Mitnehmern versehene Kette ohne Umwälzung in einem Trog transportiert wird. Der Querschnitt des geförderten Materials ist dabei um ein Vielfaches größer als die Mitnehmereinrichtung. Mit Trogkettenförderern kann für waagrechte bis senkrechte Förderung eingesetzt werden.

Das Prinzip der Förderung bei Trogkettenförderern beruht auf den unterschiedlichen inneren und äußeren Reibungskräften. Ist die innere Reibung des Schüttguts und damit die mitnehmende Kraft durch die Kette größer als die äußeren Reibungskräfte zwischen Schüttgut und Trogwand, wird das Fördergut vorwärts transportiert.


Anwendung

Trogkettenförderer eignen sich für den Transport von staubigen, pulvrigen, flockigen, körnigen und kleinstückigen Schüttgütern wie Mehl, Getreide, Holzpellets und Futtermittel. Diese sollten nicht kleben oder anbacken.

Typische Einsatzfelder für Trogkettenförderer sind Mühlenbetriebe, die Nahrungs- und Futtermittelindustrie, Kunststoff-, Papier- und Zementfabriken sowie die Chemische Industrie und der Hafenumschlag.

Die Vorteile von Trogkettenförderern sind die einfache und robuste Bauweise, ein geringer Raumbedarf, einfache Auf- und Abgabestellen an verschiedenen Stellen, die geschlossene Ausführung und Explosionssicherheit. Nachteilig sind ein hoher Verschleiß und eine mangelnde Restentleerung bei vertikaler Förderung.


Konstruktion und Ausführung

Wichtige Bauteile beim Trogkettenförderer sind die Kette mit den Mitnehmern (Stege oder Bügel), der Fördertrog mit Umkehr- und Antriebsstation.

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